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Besseres Straßennetz, trotzdem mehr Verkehrstote. Drucken E-Mail
  Seit 2004 ist Polens Straßennetz mit erheblicher EU-Förderung von 870 Kilometer auf derzeit rund  2.900 Kilometer ausgebaut  worden (1.500 km Autobahnen, 1.400 km Schnellstraßen). Trotzdem nimmt  die Zahl der Verkehrstoten zu. Amtlichen Angaben zufolge starben im vergangenen Jahr 3.026 Menschen, statistisch  7.9 Verkehrsteilnehmer pro 100.000 Einwohner. Europaweit liegt die durchschnittliche  Zahl bei  fünf Verkehrstoten/100.000 Einwohnern. Nur in Bulgarien und Rumänien gibt er mehr Verkehrstote al s in Polen. Hauptursache in beiden Ländern ist die  gering ausgebaute Straßeninfrakstruktur, zudem sind bis zu 70 Prozent der Autos über 25 Jahre alt.

Moderne  Technologien haben das Fahren gefahrloser gemacht, das zeigt die Unfallstatistik für Deutschland: 2004 starben auf dem rund 12.000 Kilometer ausgebauten Straßennetz  fast 13.000 Verkehrsteilnehmer, 2016 waren es  3.206.

In Polen ist Schätzungen zufolge jedes zweite Auto 20 Jahre oder älter. Trotz modernisierter Straßeninfrastruktur nehmen Verkehrsunfälle zu. 2016 wurden von der Polizei  rund 1.5 Millionen Verkehrsunfälle erfaßt. Von Januar bis  Juli 2017 waren es  2.2 Prozent mehr – vor den  wetterbedingt unfallträchtigeren Herbst- und Wintermonaten.

Von Januar bis einschließlich Juli 2017 wurden von der Polizei 171.000 Unfälle erfaßt mit 1.808 Verkehrstoten. Zum Jahresende  wird mit einer Verdoppelung der Zahl an Verkehrstoten gerechnet - mehr als in Deutschland mit rund  dreifach längererem  Autobahn- und Schnellstraßennetz.

Quellen: thenews.pl/Warsaw Voivce/Statista/Foto: Wikipedia/ds/11.10.2017
 
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