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NZZ-Kurioses: Polen bietet Asyl für eine Statue an. Drucken E-Mail
Polens PiS-Regierung widersetzt sich kategorisch der Aufnahme von Flüchtlingen. Laut der EU-Quotenzuteilung soll das Land rund 11.000 Flüchtlinge aufnehmen. Doch davor hat Polens allmächtiger Strippenzieher Jaroslaw Kaczynski  bereits  im Wahlkampf 2015 unerläßlich gewarnt. Vor Cholera, Pest, Kriminalität und wer weiß noch was von den Flüchtlingen zu erwarten sei. Die EU-Kommission reagierte  stur: Für jeden abgelehnten Flüchtling  werde sie jährlich 250.000 Euro in Rechnung stellen zugunsten der Länder, die sich an der Quoten-Zuteilung beteiligen. Grob gerechnet müßte  Polen drei Milliarden zahlen.Jährlich. Das entspricht  zur Hälfte den Ausgaben der PiS-Regierung für ihr Family-Projekt 500+.

Doch wo anderswo polnisch-religiöse Empfindlichkeiten gefährdet sind  öffnet sich die Kasse. Das amüsiert die Schweizer NZZ.


NZZ/ds/!11.11.2017
 
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