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Ganz Polen soll zur Sonderwirtschaftszone werden Drucken E-Mail
Das polnische Ministerium für Investitionen und Entwicklung hat einen neuen Plan um ausländisches Kapital anzuziehen und die Investitionsrate anzukurbeln. So wurde ein Gesetzesentwurf vorgestellt, in dem die öffentliche Hilfe in Form von Steuererleichterungen auf das ganze Land und nicht nur die bislang 14 Sonderwirtschaftszonen ausgeweitet werden soll.Die steuerlichen Senkungen sollen 10 bis teilweise 15 Jahre andauern. Als Kriterium soll beispielsweise die Arbeitslosenquote im ganzen Landkreis, und nicht wie bisher nur in der speziellen Zone, dienen.
Diese Maßnahmen richten sich vor allem an mikro-, kleine sowie mittlere Unternehmen. Im Endeffekt soll dies schwächer entwickelten Regionen helfen, die aufgrund ihrer unterentwickelten Infrastruktur und unzureichenden Arbeitsressourcen keine größeren Investoren für sich gewinnen konnten.

 Das Projekt sieht auch eine Vereinfachung der Prozedur vor, um in das Förderprogramm aufgenommen zu werden. Durch diese Palette an Maßnahmen erhofft sich das Ministerium ein ausgeglichenes Wachstum der Regionen.

In der Vergangenheit haben Ungarn, die Tschechische Republik sowie die Slowakei mit flächendeckenden Sonderwirtschaftszonen Erfolge erzielen können und konnten Polen in dieser Hinsicht überholen.

Laut einer Schätzung des Ministeriums könnten dadurch zusätzlich bis zu 12 000 Unternehmen profitieren und im Endeffekt neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Quellen: Gazeta.pl/money.plds/08.03.2028
 
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