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Verschärfte Grenzkontrollen vor Kattowitzer Klimakonferenz Drucken E-Mail
  Vom 4. bis 14. Dezember ist Polen Gastgeber der 24. UN-Klimakonferenz. Sie findet in Katowice (Kattowitz) statt mit rund 20.000 erwarteten Teilnehmern aus 190 Staaten. Ab kommenden Donnerstag (22.11.) müssen sich Besucher aus Deutschland, Tschechien, der Slowakei und Litauen auf stichprobenartige Kontrollen einstellen. Geprüft werden Personalausweis, Reisepass oder gültiges Visum. Polen will eine störungsfreie Klimakonferenz sicherstellen, vor allem deutsche Umwelt-Aktivisten haben Demonstrationen in Katowice angekündigt.
Sie argwöhnen eine Verwässerung der im November 2017 in Bonn vereinbarten Maßnahmen, die in einem ca. 200 Seiten umfassenden „Regelbuch“ die sofortige Umsetzung des bereits 2015 in Paris verabschiedeten „Weltklimaabkommens“ fordert. Bonn fungierte als Gastgeber des mit der 23. Klimakonferenz beuftragten Inselstaats Fidschi. Ihm drohen mit zunehmender Erderwärmung kastastrophale Überschwemmungen.

War in Paris die Begrenzung der globalen Erderwärmung auf unter 2% Celsius im Vergleich zu vorindustriellen Levels vorgesehen, hält die Bonner Vereinbarung eine Reduzierung auf 1,5 % Celsius für zwingend erforderlich und eine weltweit komplette Einstellung der Verbrennung fossiler Energieträger bereits bis 2040 statt 2050 - Vorgaben, die das Kohleland Polen kaun wird erfüllen können.

Auf der offiziellen Hompage ist denn auch nicht zu erfahren, welche Eckpunkte die Klimakonferenz in Katowice im Visier hat.

Doch es hat einen Fürsprecher, der die Pariser Weltklimakonferenz bereits geknickt hat: Donald Trump hat sich belehrt, dass „China das ganze Klimageschwafel" in die Welt gesetzt hat.

Quellen: cop24.katowice/BMU/wikipedia/ds/2o.11.2018
 
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