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Gebetstag und Hilfe für Katholiken Osteuropas Drucken E-Mail
Die polnische Bischofskonferenz freut sich über 650.000 Euro, die im vergangenen Jahr bei dem eigens ausgerufenen Gebetstag für die katholische Kirche im Osten und Zentralasien gespendet wurden. Das gab der Priester Leszek Kryza bekannt. Er ist verantworlich für die Hilfszuweisungen an die Katholiken in Osteuropa.

Der Aktionstag wurde 1989 von den polnischen Bischöfen eingerichtet und findet seither jährlich am zweiten Adventssonntag statt. Hilfe werde vor allem für katholische Zentren geleistet, wie beispielsweise den Bau und die Renovierung von Gotteshäusern und Gemeindezentren. Andere wohltätige Zwecke sind die wirtschaftliche Unterstützung ärmster Kinder und Jugendlicher sowie die Finanzierung der Arbeit der katholischen Bischöfe vor allem in der ehemaligen UdSSR. Auch liturgische Gewänder und Material zur Evangelisierung werden besorgt.

Jährlich erhalten die Polen rund 300 Hilfsgesuche von verschiedenen katholischen Zentren im Osten und senden auch junge Freiwillige aus, die bereit sind, vor Ort in Pfarreien zu unterstützen. Kinder aus katholischen Familien im Osten, die oft polnischer Herkunft seien, werde zudem ein Aufenthalt in Polen ermöglicht. Dadurch werde man in Polen „Zeuge einer Wiedergeburt des Katholizismus in den durch die bolschewistische Revolution säkularisierten Gebieten," betont der Verantwortliche Leszek Kryza.

Quelle: Vatican News/ds/11.12.2018
 
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