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Ekel-Rindfleich „kein Gesundheitsrisiko“ in Polen Drucken E-Mail
  Nach einem am vergangenen Samstag im polnischen Fersehsender TVN24 ausgestahlten Investigationsbericht sind in einem Schlachthof kranke Rinder getotet und verarbeitet worden. Der Preis der Rinder ist niedriger, die Schlachtungen seien in Nachtschichten erfolgt  - außerhalb der tagesüblichern Veterinärkontrollen. Ein landesweit mafiöses Netztwerk habe den Transport der Rinder zum Schlachthof organisiert. Nach bisher vorliegenden Ermittlungen der EU-Kommission sind rund rund 2.7 Tonnen in 13 EU-Staaten  exportiert worden und rund neun Tonnen der Ekelfleischs einheimischen Abnehmern verkauft worden.

Während im belieferten Ausland die Empörung groß und von einem "schrecklicchen Betrugsfall“ die Rede ist, beruhigt Polens Veterinäramtschef Niemczuk seine Landsleute, dass das Ekelfleisch laut Tests „kein Geunheitsrisiko“ darstelle.

Lieber allerdings wäre ihm gewesen, wenn die Rinder statt im Schlachthof auf einem  Gnadenhof verschieden wären.

Am Montag prüfen Veterinäre des EU-Schnellwarnsystems  für Lebensmittel und Futtermittel RASFT, was in Polen los ist? Ihr Urteil könnte verherrend ausfallen: Im vergangenen Jehr wurden 415.000 Tonnen  Rindfleisch  produziert, davon fast 90 Prozent ins Ausland verkauft.

Quellen: Gazeta Wyborcza/PAP/Foto:europa..eu/ds/02.02.2019
 
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