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Grenzkontrollen zu Polen wegen Nahost-Konferenz Drucken E-Mail
  Polen führt wegen der in Warschau stattfindenden Nahost-Konferenz vom 13. bis 14. Februar befristet stichprobenartig Grenzkontrollen durch, um einen störungsfreien Ablauf  der Konferenz zu gewährleisten. Die Konferenz geht auf eine Initiative der USA zurück und soll dazu beitragen,“ die Region zu stabilisieren“. Laut dem polnischen Außenministeriums haben mehr als 70 Länder ihre Teilnahme angekündigt. Doch weil außer mit US-Außenminister Mike Pompeo und Israels Regierungschef Netanjahu  prominentes Namedroppring fehlt, steht Polen in der Kritik übereifriger USA-Hörigkeit.

Russland, Frankreich, Großbritiannen und Deutschland bleiben der Konferenz fern, EU-Chefdiplomatin Federica Mogherini schob zunächst Terminprobleme vor, bis klar wurde, dass sich die überwältigende Mehrheit der EU-Staaten aus dem US-strategischem Aktionismus gegenüber dem Iran  heraushalten  will. Denn der steht auf der Warschauer Konferenzbühne  als Provokateur, den die USA bislang nicht mit Wirtschaftssanktionen  auf Linie bringt.

Der Iran und Israel sind die poteniellen Atommächte der Risiko-Region. Zudem ist der Iran mit Ölvorkommen gesegnet..

Quellen: PAP/IAR/ds/11.02.2019
 
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