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Umfrage in Polen zur EU-Wahl: Stärkung der PiS nicht erwünscht. Drucken E-Mail
  Vom 23. bis 26. Mai sind rund 400 Millionen Wahlberechtigte aufgerufen, über die neue Zusammensetzung des Europaparlaments zu entscheiden. Gehört Großbritannien der EU noch an, geht es um 751, nach dem Brexit um 705 Sitze. Das größte EU-Mitglied erhält 96  (Deutschland), das kleinste mit Zypern 6 Sitze. Ohne Großbritannien wird neu verteilt, Polen als sechstgrößte Nation gewänne einen Sitz hinzu auf 52. Bei der EU-Wahl 2014 kam die PiS auf 15 Sitze. Sie ist Mitglied der Allianz der Konservativen und Reformer in Europa (ACRE), die mit dem Ausschied der britischen MPs einschließlich UKIP erheblich an Boden verliert. Auch Polens regierender PiS-Partei droht eine Schlankheitskur, wenn sich die Prognose im eigenen Land manifestiert.

15 der 52 MP-Mandate für Polen gingen 2014 auf ihr Konto. Bestätigt sich die aktuelle CBOS-Umfrage, kann die PiS nicht auf Rückendeckung ihre Landleute setzen. 49 Prozent der repäsentativ Befragten gaben an, den PiS-Kandidaten ihr Kreuz auf dem Wahlzettel zu verweigern.

Für die PiS ist das durchaus ein Warnzeichen. Verluste bei der Europawahl sind keine Stimulanz  für die nationale Parlamentswahl im Herbst.

Quellen: CBOS/the Warsaw Voice/ds/08.03.2019
 
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