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Polens Agrarexport hat sich seit dem EU-Beitritt vervierfacht Drucken E-Mail
  Polens Beitritt zur Europäischen Union am 1. Mai 2004, leite ihren Untergang ein, wehklagte die heimische Landwirtschaft. Sie sei dem Wettbewerb am europäischen  Binnenmarkt nicht gewachsen und über kurz oder lang  Übernahmeopfer deutscher Agrarbetriebe. Heute, 15 Jahre später, wetteifert Polens Agrarwirtschaft mit Deutschland, Frankreich und den Niederlanden, hat sie bei der Erzeugung  von Geflügel, Obst und Pilzen bereits abgehängt.

Dank der Finanzhilfen aus dem EU-Etat, der mit rund 40 Prozent den größten Anteil der Brüsseler Geldverteilungsstelle ausmacht. Jährlich zwischen vier bis sechs Milliarden Euro wurden an Polen überwiesen. Nichts  versickerte in fremde Bereicherungskanäle. 80 Prozent der heimischen Rindfleischerzeugung wird inzwischen exportiert, 45 Prozent des Geflügels und fast ein Drittel der polnischen Milchprodukte.

Das durchschnittliche Einkommen der Vollzeitlandwirte, aber auch das nominale Einkommen der Landbevölkerung hat  sich zwischen 2004 und 2018 verdoppelt.

Quelle: ec..europa.eu/eurostat/ds/12.05.2018

 
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