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„Weckruf für Europa“: Studie weist auf Spaltung Europas hin Drucken E-Mail
  Einen  „Weckruf für Europa“ nennt die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) das Ergebnis einer repräsentativen  Umfrage in sieben europäischen Ländern zum Verständnis untereinander und wie sie den Einfluß der USA und Russland bewerten.Eine Spaltung Europas zeichnet sich ab. Jeweils 1000 Personen aller Alters- und Berufsgruppen wurden befragt in Deutschland, Frankreich, Polen, Russland, Lettland, Serbien und der Ukraine. Die gute Meldung vorweg: Alle wollen keinen Krieg, sondern setzen weiterhin auf den Dialog und damit verbundene Lösungen.Sonst allerdings ist Schluß mit europäischer Einigkeit, die Vergangenheit bleibt als Erinnerung manifest.

Die Deutschen sehen die Europäische Sicherheit gefährdet.von Russland (50%), aber auch von den USA (43%). Für  die Polen kommt die größte Bedrohung aus Russland (77%), bei den Ukrainern sind es 67 Prozent. Deutschland bleibt für Polen aber immer noch das bedrohliche Feindbild, zumal das  russisch-deutsche Pipeline-Projekt Nord Stream 2 Polen nicht einbezieht und obendrein die PiS-Regierung vor einer deutschen EU-Dominanz warnt.

Quelle:FES/ds/11.07.2019
 
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