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Solaris E-Busse sollen chineschen Marktführer in Eurpa überholen Drucken E-Mail
Für das polnische Familienunternehmen Solaris war absehbar, dass es mit dem  chinesischen Konkurrent BYD nicht mithalten kann. Mit einem Jahresumsatz von knapp 450 Millionen Europa und  mit 2.000 Mitarbeiern  war die Profitmarge zu gering für die immensen innovativen Entwicklungskosten.Immer mehr Städte wollen Fahrverbote mithilfe von E-Bussen vermeiden. Vergangenen September kam es zur 100-prozentigen Übernahme vom spanischen CAF-Konzern, der sich nun gegen den chinesischen Weltmaktführer in Position bringen will.


50.000 Elektrobusse hat  BYD seit 2010 verkauft, Solaris 17.000. Die Stärke von BYD basiert auf dem Innovationsvorspung in der Batterietechnik. Geld spielt keine Rolle, einer der größten Aktionäre ist der US-Amerikaner Warren Buffett, als drittreichster Mensch der Welt.

CAF vermarktet seine Busse unter dem Namen "Solaris", um vom Bekanntheitsgrad und aufgebauten Netzwerk zu profitieren. Das scheint zu klappen, wie jüngste Aufttragseingänge belegen:

Mailand hat 250 Solaris-E-Busse  geordert, seit Jahren die größte Auftragsvergabe in Europa.
Berlin hat gerade seinen  Bestand von rund 200 Solaris-Bussen mit 90 Bestellungen erweitert. In London hält man an den traditionsreichen Doppeldecker-Bussen fest und will bis 200 Solaris-Modelle bestellen. Aus den skandinavischen Ländern sind zusammen rund 300 Solaris-Busse bestellt worden  All das innerhalb  der verangenen sechs Monate, erstmals  mehr als BYD  für den gleichen Zeitraum bekanntgegeben hat.

Quellen:BYD/Solaris/BVB Berlin/Agenturmeldungen/ds/14.07.2019

 
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