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Bauboom für Bürogebäude hält an, weiter geht’s mit Wohnungen. Drucken E-Mail
  Im Frühjahr 2019 befanden sich in Polen über 1,6 Millionen Quadratmeter  Bürofläche im Bau. Fast die Hälfte davon (760.000 qm) entfielen laut der Immobilienfirma Axi Immo auf die Hauptstadt Warschau, die ohnehin als Schreibtisch der Nation gilt. Dahinter rangieren Krakow (Krakau) und Wroclaw (Breslau) mit jeweils über 200.000 qm Neubaufläche. Monatliche Mieten in Höhe von 21 bis 25.50 Euro pro qm sind mittlerweile in den Zentrallagen der drei Städte üblich.

Während der Markt für Bürogebäude durch gesetzliche  Auflagen nicht so schnell expandiert wie von deutschen Baufirmen und Immobilienfonds erwünscht, gerät nun der Wohnungsbau in den Fokus. Und der bietet sich Studien zufolge als boomend an.

Rund drei Millionen Wohnungen fehlen in Polen laut einer Studie des deutschen Researchers WüestPartner mit der Empfehlung: da gibt es jede Menge Marktpotenzial. Davon überzeugt ist auch die die deutsche Immobiliengesellschaft Trei Real Estate, eine Tochter der Tengelmann-Gruppe.

Ihr CEO Pepijn Morshuis erklärte jüngst: "Bislang haben wir uns in Polen auf die Entwicklung von Handelsimmobilien konzentriert. Mit dem Einstieg in den Bau von Eigentumswohnungen diversifizieren wir unser dortiges Geschäft. Wir stufen dieses Segment als attraktiv ein, da in Polen ein Mangel an qualitativ hochwertigem Wohnraum herrscht."

Und das ist bereits vollzogen: Grundstücke in Warschau, Posen, Lodz und Breslau sind  gesichert worden für den Bau von rund 1.600 Wohneinheiten. In Breslau wird das erste Projekt schon in diesem Jahr vermarket: 280 Apartments, verteilt auf vierzehn dreigeschossige Häuser.

Quelle:GTAI/RWP/ds/01.08.2019
 
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