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Polnisches Gericht verurteilt Hitler-Verehrer Drucken E-Mail
Reporter des TV-Senders  TVN24 hatten im vergangenen Jahr eine Veranstaltung der  Organisation  „Stolz und Gegenwart“ (Polnisch: Duma I Nowoczesność) besucht und die Geschehnisse heimlich  gefilmt. Feierlich gedacht wurde Hitlers Geburtstag -  zum 128sten Führer-Gedenken. Hakenkreuz-Fahnen waren aufgehängt, Nazi-Märsche wurden gespielt und die Hand zum Hitler-Gruß ausgestreckt. Im Waldgebiet  um Gliwice habe das stattgefunden, meldet die polnische Nachrichtenagentur PAP.

In der Grenzstadt Gliwice (Gleiwitz) hatte am 31. August 1939 eine Gruppe von SS-Männern, verkleidet als polnische Partisanen, die Sendestation überfallen und das Personal massakriert. Hilferufe  meldeten Grenzzwischenfälle. Hitler tobte am Tag darauf: „Ab 5.45 Uhr  wird zurückgeschossen“.

Am Mittwoch  hat das Bezirksgericht Gliwice die „Einstellung der Tätigkeit  der Organisation „Stolz und Gegenwart“ angeordnet. Nach den Worten der Richterin, die das Urteil gefällt hatte, „wecke der Charakter dieses Ereignisses keine Zweifel“, dass es um eine „Würdigung Hitlers“ gegangen sei. Verantwortlichen  der Neo-Nazis ist das Urtaeil zugestellt worden. – im Gefängnis.

Quellen: PAP/AP/ds/08.08.2019
 
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