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Regierende PiS-Partei verspricht vor Wahl "Wohlstand+" Drucken E-Mail
  Einen Monat vor der Parlamentswahl am 13. Oktober hat PiS-Parteichef Jaroslaw Kaczynski  mehr Wohlstand für die breite Bevölkerung versprochen. "Unser Ziel ist der Aufbau einer polnischen Version des Wohlfahrtsstaates", erklärte er am Samstag in seiner Rede auf dem PiS-Wahlparteitag in Lublin (Foto). "Wir müssen in dieser und, wenn Gott will, auch in der nächsten Regierungsperiode auf eine Steigerung der Löhne und des Einkommens der Gesellschaft setzen", forderte Kaczynski.


Regierungschef Mateusz Morawiecki kündigte eine Anhebung des Mindestlohns zum 1. Januar um 15 Prozent auf 2.600 Zloty (rund 600 Euro) und ein Jahr später um neuerliche 15 Prozent an. Die Mindestrente soll von 1,100 auf 1,200 Zloty (rund 280 Euro) angehoben werden. Auch für die PiS-treuen Landwirte werde mehr zur Auszahlung kommen – ohne jedoch Zahlen zu nennen.

Zudem kämen alle arbeitenden Menschen in den Genuss von Steuersenkungen. Die Regierung plane aber auch eine große Modernisierungsoffensive für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen und werde für alle großen Städte zahlreiche neue Umgehungsstraßen bauen, versprach Morawiecki.

Erlösende Worte gab es dann auch noch für die Kirche:

"Egal ob man gläubig oder agnostisch ist oder völlig ungläubig. Ein guter Pole muss wissen, welche Rolle die Kirche spielt, und muss wissen, dass es jenseits davon nur Nihilismus gibt. Wir lehnen diesen Nihilismus ab", sagte Kaczynski.


Quellen: Warsaw Voice/PAP/ds/10.09.2019
 
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