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Zur Parlamentswahl noch gute Zahlen von der Nationalbank Drucken E-Mail
Alles spricht dafür, dass die PiS-Regierung deutlich verstärkt aus der Parlamentswahl am 13. Oktober hervorgeht als 2015. Laut der jüngsten CBOS-Umfrage sind  44 Prozent der Haushalte mit ihrer finanziellen Situation zufrieden, im Jahr zuvor waren es 37 Prozent. Zuversicht wird auch genährt von den guten Wirtschaftsdaten, die die Regierung durchreicht mit einer Programminvasion sozialer Wohltaten in zweistelligen Miliiardengrößen, die Wirtschaftsexperten langfristig für nicht finanzierbar halten. Da kommt es der regierenden PiS-Partei (bestellt) zupaß, dass die Nationalbank rechtzeitig positive Wirtshaftsdaten präsentiert:

Die ausländischen  Direktinvestitionen (FDI) haben  im Jahresvergleich 2017/2018 um 45.3 Prozent zugenommen  auf 11.6 Milliarden Euro. Die abrupte Jahresdelle zuvor gilt als PiS-Malus, als Absichten einer Kontrolle ausländischer Anteile angekündigt wurden. Seit die PiS ihre  Drohung eingetütet hat, stehen die Investoren wieder vor der Tür.

Im Zeitraum 2000 bis 2017 sind rund  665 Milliarden Euro an ausländischen Direktinvestitionen ins Land geflossen. Das ist viel, und doch im internationalen Vergleich nicht so bedeutend, wie es Polens Ministerpräsident Morawieki im Wahlkampf erklärt.


                                

                                             

Zum Vergleich: Von 2000 bis 2017 flossen  rund 665 Milliarden Euro FDI-Investitionen ins Land. Rund 740 Milliarden Euro waren es in Deutschland: im Jahr 2017.

Quellen: PAIiIZ/NBP/05.10.2019
 
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