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Sonderwirtschaftzone Kattowitz Nr.1 in Europa Drucken E-Mail
Die Voraussetzung für die fulminante wirtschaftliche Entwicklung Polens wurde 1995 vorbereitet mit der Einrichtung von Sonderwirtschaftszonen (SWZ), die mit dem EU-Beitritt 2004 ausländische Unternehmen und Investoren ins Land lockten. Ein Bündel an steuerlichen Vorteilen und staatlichen Beihilfen wird geboten. 14 gebietsflächig große SWZ gibt es heute, auf 20 Jahre ist ihr Sonderstatus ursprünglich angelegt, inzwischen zeitlich bis 2026 verlängert worden. In die 14 SWZ sind   bislang rund 20 Milliarden Euro  an ausländischen Investitionen geflossen und rund 185.000 Arbeitsplätze entstanden.

Dass etwa VW und Mercedes Polen als „verlängerte Werkbank“ nutzen und die Gewinne heimischer Bilanz zuschreiben, geht der PiS-Regierung im Grunde gegen den Strich. Doch seit mit dem Brexit dem künftigen EU-Budget rund 11 Milliarden Euro fehlen, wird auch für Polen anteilig weniger abfallen. Zudem droht  Brüssel, die von der PiS-Regierung eingeleitete Justizreform mit wirtschaftlichen Maßnahmen zu sanktionieren.

Das wiederum  ließ Polens Premier als Wirtschaftsminister laut nachdenken über eine notfalls flächendeckende Ausweitung lokaler Sonderwirtschaftszonen. Als Beispiel dient ihm die SWZ Kattowitz, die ein internationales Expertengremium gerade als erfolgreichste SWZ in Europa gekürt hat – und als zweitattraktiven Standort Europas  mit 4.8Milliarden Euro ausländischer Direktinvestitionen im vergangegen Jahr.

Quellen: OWS/Handelsblatt/,wnp.pl/ds/19.10-2019
 
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