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Traditionelle polnische Vornamen kriegen Konkurrenz Drucken E-Mail
Für PolenInnen ist der Namenstag wichtig wie in keiner anderen Kultur. Vergeben mit der Taufe, stehen die Namen  einer Heerschar von SchutzpatronenInnen zur Wahl. Lebenslanger Schutz bei guter Versorgung soll der Name gewährleisten. Wer bei PolenInnen punkten will, sollte sich einen Namenskalender besorgen und aus der Ferne wenigstens per SMS oder E-Mail Glückwünsche übermitteln.

Die polnische Namenstradition ist  mittlerweile zusehends unter die Räder der feministischen Bewegung geraten. Familiennamen für Frauen, die mit –owa und –ina enden, standen einst für „verheiratet“. Waren die Frauen ledig, galten die Endungen –owna und –anka.

2006 waren die beliebtesten Mädchennamen: Aleksandra, Natalia, Karolina, Patrycja, Kinga, Klaudia, Magdalena, Julia, Gabriela, Dominika, Justyna, Paulina, Weronika, Angelika, Sylwia, Anita, Zuzanna, Alicja, Kamila, Oliwia.

Für Jungen: Kamil, Jakub, Patryk, Adrian, Michał, Dawid, Kacper, Mateusz, Karol, Krzysztof, Sebastian, Jan, Marcin, Daniel, Szymon, Bartłomiej, Filip, Krystian, Paweł, Adam, Arkadiusz, Konrad, Łukasz, Dariusz, Dominik, Oskar, Andrzej, Damian, Przemysław, Radosław, Rafa.

Seitdem ist namentliche Konkurrenz hinzugekommen. Ein Namens-Update hat das Magazin „BUNTE“ veröffentlicht. Nicht nur zu polnischen Vornamen (die aktuell 20 beliebtesten), sondern gleich 28 Nationen in die Recherche einbezogen. Hier der Link zur „BUNTEN“.

Quelle: bunte.de/ds/05.12.2019
 
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