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Premierminister will Zugang zu Pornoseiten blockieren Drucken E-Mail
  Fast 60 Prozent polnischer Jungen und über 20 Prozent der Mädchen im Alter von 14 bis 16 Jahren geben laut einer Umfrage der  staatlichen  Nachrichtenagentur PAP an, Pornografie zu sehen. Premierminister Morawiecki  hat nun umfassende Arbeiten angekündigt, um zu verhindern, dass Kinder auf Pornografie im Internet zugreifen.  Familienpolitik-Experten und Juristen sollen Vorschläge ausarbeiten,  die  "der psychischen Gesundheit von Kindern und der Gesellschaft insgesamt dienen“  und  in der  ersten Jahreshälfte 2020 in Gesetzesform gegossen werden sollen. Das wird nicht leicht sein, wie die Erfahrungen in Deutschland zeigen. Denn Kinderpornografie findet hauptsächlich im Darknet (Browser Tor) statt. Die Tracks  werden mehrfach neu verpackt und anomysiert.

Laut deutscher Kriminalstatistik kommen jährlich rund 14.000  Fälle von Kinderpornografie zur Anzeige. Sexueller Mißbrauch findet zu  92 Prozent im Alter von 6 bis 14 Jahren statt, 8 Prozent der Opfer sind zwischen  0 und 6 Jahre alt.

Es wird davon ausgegangen, dass nur etwa jeder 15. bis 20. Missbrauch zur Anzeige kommt, wovon jeder fünfte Fall zur Verhandlung kommt, d. h. nur ca. 1 % der Missbrauchsfälle kommen vor Gericht. Die Zahl der tatsächlichen Fälle schätzt das  Bundeskriminalamt auf  jährlich etwa 300.000
.
Mädchen sind etwa drei- bis viermal häufiger von sexuellem Missbrauch betroffen als Jungen.

Unter den Tatverdächtigen sind 8 % Kinder und 21 % Jugendliche.

Besitz und Verbreitung von Kinderpornografie in Deutschland sind strafbar. Dies sieht Paragraf 184b des Strafgesetzbuches vor.

Quellen: Polskie Radio/BKA/bpb/Foto:Wikipedia/ds/17.12.2019
 
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