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Rekordzahlem zum UNESCO Weltkulturerbe Salzmine „Wieliczka” Drucken E-Mail
  Als sich Ende des 18. Jahrhunderts Europas Kulturelite auf Bildungsreisen nach Italien aufmachte, gab auch Deutschlands Dichterfürst Goethe seinen Ministerjob in Weimar für eine fast zweijährige Kutschentour durch Italien auf. Vorher allerdings muß er in Polen gewesen  sein, im 600 Kilometer entfernten Krakau und Umgebung nach  etwa zehntägiger Kutschenfahrt. Berichtet hat er darüber nicht, doch im Gästebuch von 1774 des Salzbergwerks in Wieliczka ist er als Besucher dokumentiert. In jener Zeit konnte sich höchstens fünf Prozent der Bevölkerung einen Besuch der Salzminie leisten. Und das blieb so - bis die UNESCO  die Salzmine 1978 m Weltkurerbe erklärte.

Seitdem verdoppelt sich die Besucherzahl im Dekadenrythmus. 2019 waren es 1.86 Millionen, fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Vor allem die Zahl ausländischer Besucher nimmt stark zu: 2019 waren es 154.000 Briten, 87.000 Italiener, 84.000 Spanier, 79.000 Deutsche  und 75.000 Franzosen.

2013 haben wir an dieser Stelle das Weltkulturerbe vorgestellt. Was es heute bietet, zeigt die  mehrsprachige Homepage.

Quelle: ds/30.0.2020


 
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