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Mehrheit in Polen erwartet Reparationszahlungen von Deutschland Drucken E-Mail
  Mit ihrer Machtübernahme im Jahr 2015 hat die rechtskonservative PiS-Partei unter ihrem Chef Jarosław Kaczynski im Wesentlichen  die versprochenen  Sozialleistungen eingehalten,  vor allem die erstmalige Kindergeldzahlung, die der Konsumwirtschaft einen enormen Schub brachte. Zweifel an einer dauerhaften Finanzierung aller sozialen Wohlleistungen, wurden ausgeblendet, zumal die PiS-Regierung ins Gespräch brachte, im historischen Keller noch auf gewaltiges Vermögen zugreifen zu können.Vor Wahlen wird stereotyp Berlin genannt, das sich noch weigere, Polen die vom Nazi-Vorängerreich zugefügten Kriegsschäden noch nicht verrechnend bezalht zu haben.


Rund 800 Milliarden Euro seien fällig. Als  „BILD“ im Gespräch mit Parteichef Kaczynski nach der  endgültigen Summe fragte, nannte er „etwa 1.5 Billionen Euro“ mit dem ausdrücklichen Hinweis, das "Kriegsschulden nie verjähren". Woraufhin  BILD fragte, ob Frankreich Preußen und Russland für Napolens Kriegszüge entschädigt habe?

Mit der Anerkennung der Oder-Neiße-Grenze hat die deutsche Bonn-Regierung auf  jeglichen Anspruch auf Schlesien mit Breslau verzichtet. Das ist dem deutsch-polnischen Verhältnis gut bekommen.

Hingegen erlaubt die PiS-Regierung in Polen noch Plakete wie diese: „Hey, Deutscher! Gib zurück, was dein Opa in Polen in Polen geklaut hat - oder bezahl dafür!“

Einer aktuellen repräsentativen Umfrage zufrage erwarten 60 Prozent der Befragten  Reparation von Deutschland.

Quellen: PAP/polskieradio/ds/01.02.2020
 
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