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Die Parteien nach den Parlamentswahlen – vor der Präsidentenwahl. Drucken E-Mail
 Die Wahlen im Jahr 2019 zum Parlament der Republik Polen (Sejm und Senat) und zum Europäischen Parlament scheinen die politische Lage in Polen eindeutig entschieden zu haben. Allerdings kann es infolge der Präsidentenwahlen im Mai 2020 zu einer politischen Wende kommen. Dann nämlich, wenn die  Oppositionsparteien in den  Wahlkreisen einen gemeinsamen Kandidaten gegen das Regierungslager aufstellen. Wenn man das Ergebnis der Wahlkreise mit zwei Kandidaten auf das ganze Land überträgt, zeigt sich, dass die regierende Partei mit 47,5 % der Wähler rechnen kann, die Opposition dagegen mit 52,5 %.


Dies würde auf den erwartbaren Erfolg der Opposition im zweiten Wahlgang der Präsidentenwahlen hindeuten.

In den Umfragen ist Staatspräsident Dudas Vorsprung für die Stichwahl (voraussichtlich gegen Małgorzata Kidawa-Błońska, PO/EVP) jedoch keineswegs komfortabel.

Vor fünf Jahren hatte der damalige Staatspräsident Bronisław Komorowski aus den Reihen der PO einen deutlichen Vorsprung, niemand zweifelte an seiner Wiederwahl, zumal Duda im ersten Wahlgang nur auf  34 % der Stimmen kam, dann aber in der Stichwahl knapp über 51 % hinlegte.

Die politische Szene sortiert sich neu, die Wiederwahl Dudas ist noch nicht ausgemacht, meint der Autor dieser  Polenanalyse.

Quelle: DPI/ds/19.02.2020
 
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