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Erster Großauftrag Großbritanniens geht an Polen Drucken E-Mail
  Im März beginnen in Brüssel die abschließenden Brexit-Verhandlungen und es deutet alles auf ein „No deal“-Ergebnis am 31.12. Premier Boris Johnson will dem Königreich wieder imperiale  Geltung verschaffen – ohne Brüsseler Entscheidungskompetenz. Den EU-Verhandlungen vorgreifend  hat er bereits Fakten veranlanlaßt: Die neuen Reisepässe werden nicht mehr im  EU-Begunderrot ausgegeben, sondern in Blau wie seit 1921 bis zum EU-Beitritt – und vor allem ohne EU-Vermerk.

“Durch die Rückkehr zum legendären blau-goldenen Design wird der britische Reisepass wieder mit unserer nationalen Identität verschränkt sein. Ich kann es kaum erwarten, damit zu reisen“, freute sich die britische Innenministerin Priti Patel am Samstag (Foto).

Wie die Passherstellung drucktechnisch vonstatten geht, verschwieg sie allerdings. Die britische „The Times“ klärte auf:

Demnach wurde der 260 Millionen teure Auftrag in einer europäischen Ausschreibung vergeben und höchster technologischer Stand gefordert.

Den Zuschlag erhielt ein französich-niederländischer Anbieter. Der schanzte den zehnjähriegen Auftrag einem polnischen Werk in Tczew (Dirschau) zu.

Quelle: The Times/ds/27.02.2020

 
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