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Polen fordert von Russland Rückgabe gestohlener Kulturgüter Drucken E-Mail
Wenn Wahlen in Polen anstehen, stellt sich Berlin auf vorrübergehend frostige Diplomatie ein. Polen fordert die Rückgabe geraubter Kulturgüter von Nazi-Deutschland. 2014 wurden rund 63.000 Objekte  als geraubt gemeldelt, dafür aber keine Entschädigungssumme genannt. Denn Berlin rechnete dagegen den Verlust der „Berlinka“ auf. Das war der gesamte Preussische Kulturbesitz, der gegen Kriegsende in schlesischen Bunkeranlagen eingelagert worden war, darunter das Original der Deutschen Nationalhyme. Die „Berlinka“ befindet samt Dokumente von Goethe, Schiller, Beethoven usw. seit Kriegsende in Krakauer Museen.

Im Vorfeld der EU-Wahl 2019  kündigte die PiS-Regierung Reparationsfordungen an, zunächst in Höhe von 600 Milliarden Euro. dann in monatlichen Zeitsprüngen auf  1.1 Billionen Euro  - als vorläüfige Summe.

Berlin verstummte in Fassungslosigkeit.
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Jetzt steht die Präsidentschaftswahl an .Amtsinhaber Duda, einstiges PiS-Mitglied, hat bisher alle Gesetzesvorlagen der PiS abgenickt. Doch das Volk ist gespalten, Dudas Wiederwahl steht auf der Kippe.

Offenbar soll nun die Russland-Karte patriotische Stimmung aufheizen. Urplötzlich klagte Kulturminister Piotr Gliński an, dass Russland seit Jahren nicht auf Polens Aufforderng reagiert habe, von russischen Soldaten  in Polen geraubte Kulturgüter zurückzugeben.

„Wir können zwar nicht exakt  belegen, wie viele polnische Kunstobjekte geraubt worden sind, doch es sind mehr als eine Million“, erklärte Gliński..


Quelle:Div.Agenturen/ds/01.03.2010
 
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