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Corona: Grenzstaus verlängern Qualen der Tiere. Drucken E-Mail
  Laut dem Deutschen Tierschutzbund fahren jährlich quer durch ganz Europa 175.000.000 Transporte mit Milliarden Tieren. In Grammeinheiten abgepackt können sie uns nicht billig genug sein. Die Schlachtung der Tiere ist logistisch perfekt organisiert, EU-Auflagen versichern mindest zugefügte Qualen. Doch das gilt nicht für den Transport, wie es die Schließung polnischer Grenzstellen in den vergangenen Tagen hörbar gemacht hat.

Tagelang standen auch Tiertransporte in der bürokratischen Warteschlange, die sich auf  60 Kilomteter Weiterfahrt streckte und erst dann EU-Kommissarin von der Leyen zum Eingreifen veranlaßte, die protokollarische  Grenzabwicklung auf 15 Minuten zu reduzieren.

Seitdem geht es auch mit den Tiertransporten voran – allerdings nach inzwischen Tausenden  qualvoll verenderter Tiere.

Die Tierschützvereinigung „Aninmals Engel“ beschreibt ihr Leiden: „Für die Tiere war die Situation mit enormem Stress verbunden. Ihnen fehlte es an Wasser und Futter, Kühe konnten nicht gemolken werden und stünden in ihren Exkrementen, da die Einstreu nicht erneuert und die Tiere nicht abgeladen werden konnten“.

Gemeinsam mit  anderen europäischen Tierschutzorganisationen hat sie  in einem Brief an die EU-Kommission gefordert, Lebendtiertrsanporte aufgrund der aktuellen Situation auszusetzen – und gänzlich abzuschaffen.

Dabei weist sie auch auf die Gefahr  einer Corona-Ausbreitung durch die Fahrer hin.

Quellen: animals angels/Deutscher Tierschutzbund/ds/24.03.2020

 
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