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Situation in Polen in der Corona-Krise Drucken E-Mail
  Die Covid-19-Pandemie traf die polnische Wirtschaft in einer Zeit, als der Boom endete und die eintretende Konjunkturabschwächung immer spürbarer wurde. Seit Mitte 2019 sank das Beschäftigungsniveau und auch die Dynamik des Wirtschaftswachstums war deutlich abgebremst. Niemand hat allerdings ein Drama erwartet – der Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) sollte sich um zwei bis drei Prozent verringern und in den Zukunftsszenarien wurde kaum einmal von einem deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit ausgegangen. Die Covid-19-Pandemie hat diese optimistische Kalkulation vollkommen zerstört. Vier Schockwellen dominierten binnen drei Monaten die Rezessionsszenarien. Die Auswirkungen erläutert der Autor im  einleitenden Beitrag dieser Polen-Analyse Nr. 254.


Wie die Bevölkerung auf die Maßnahmen der Regierung reagiert (frühzeitiger und strenger als Deutschland) und alles daran setzt, die Parlamentswahl im Mai mit einer höchst fragwürdigen Briefwahl durchzuziehen, wird im zweiten Beitrag analysiert.

Dritter Beitrag: „Corona-ein Weg zurück zu alten Bildern?“, ein Kommentar vom Leiter des DPI.

Vierter Beitrag: „Lasst uns machen, was nötig ist. Das ist ein Krieg“, ein Interview mit dem polnischen EU-Parlamentarier und Wirtschftswissenschafter Marek Belka.

Und:Grafiken, die Umfragen polnischer Unternehmen zur Covid-19-Krise darstellen sowie Einschätzungen der Bevölkerung.

Quelle: DPI/ds/23.04.2020
 
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