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US-Botschafterin: Krtik an Polen völlig aufgeblasen Drucken E-Mail
  US-Präsident Donald Trump hat die Botschaften in Berlin und Warschau mit seinen besten Leuten besetzt, eine Entscheidung, die er grundsätzlich allen Botschaften zumutet. Berlin bleibt weiterer Ärger mit Richard Grenell erspart, der Botschafter soll sein polarisierendes Talent im US-Wahlkampf für Trump einsetzen. US-Botschafterin Georgette Mosbacher gibt ihrem Gastlandland Weisungen bekannt, als gäbe es nicht den faktischen Regierungschef Jaroslaw Kaczyński. Zum Beispiel diese: China sei vom 5G-Netzausbau ausschließen. J etzt allerdings hat sie den Helm aufgesetzt und läßt Wortsalven Richtung Brüssel los.

Ihr paßt nicht, dass in den EU-Budgetverhandlungen auch besprochen werden soll, ob die Zuteilung von Fördergeldern konform sind mit den EU-Normen zur Rechtsstaatlichkeit. Polen und Ungarn werden, um es sanft zu sagen: bezichtigt, bezichtigt, EU-Werte zu mißachten. Die Botschafterin hält das indes für eine „völlig aufgeblasene Kritik“.

In Frankreich und Deutschland stünde es in puncto Rechtsstaatlichkeit keinesfalls besser als in Polen, moniert sie – und läßt sich darüber aus, was die Beziehungen  USA-EU auch in Zukunft prägend  ausmacht: wirtschaftliche Stärke und kampfbereite Verteidigung.

Polens Wirtschaftsaufschwung lobt die Botschafterin als Garant für militäriche Bereitschaft.
Und überrascht mit der Aussage, dass Staatspräsident Duda (ihrem Chef) Donald Trump die Verlegung  von vorerst 1.000 US-Gis von Deutschland  nach Polen zugesagt hat.

Im polnischen Wahlkampf hat sich so erklärt.

Nun präzisierte sie: Die Truppenverlegung werde in Wochen, nicht  in Monaten erfolgen.

Quellen: Reuters/TFN/Foto: Wikipedia/ds/20.07.2020
 
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