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Rheingoldhalle: Lustig sein ohne Polen verzögert sich. Drucken E-Mail
  Jahrelange Bauverzögerungen, Kostenexplosionen, Abräumung nach Fertigstellung oder anders gesagt:  Berliner Flughafen, Nürnberger Bahnhofkomplex, Funpark in der Eifel, Elbphilharmonie Hamburg. Made in Germany  ist panneninfiziert. Nicht mal die Mainzer Rheingoldhalle bekommt ihre Baufälligkeit pünktlich und zum ausgeschriebenen Preis saniert. Verdoppelt auf  rund 25  Millionen Euro haben sich die Kosten, aber nicht wesentlich durch einen Brandschaden im Sanierungsjahr 2019. Man wollte eigentlich schon vorher fertig sein, sogar an die Rückholung  der „Määnzer Fassenacht“ war gedacht, Karneval wie seit dem 14. Jahrhundert, Frohsinn mit Kostümverkleidung, Tanz und Gesang.

Doch dazu wäre es in diesem Frühjahr nicht gekommen, obwohl die Sanierungsarbeiten zeitlich darauf hinausliefen, das es hätte klappen können.

Vermasselt hat es der Coronavirus - und das sei  klar vermerkt: die Regierung in Warschau! Mit iher hastigen Lockdown-Entscheidung leerte sie die Rheingoldhalle.
Die Bautruppe, allesamt Landleute, kehrte heim in 14tägige Quarantäne. - ohne Rückkehrversprechen.

Und so liegt es außnahmsweise mal nicht an Made in Germany, dass es in diesem Jahr in der Rheingoldhalle nicht zum sinnstiftenden Chorgesang kommen konnte:

Heile, heile Gänsje
Heile, heile Gänsje
Es is bald widder gut,
Es Kätzje hat e Schwänzje
Es is bald widder gut,
Heile heile Mausespeck
In hunnerd Jahr is alles weg.

Quelle: mainz-congress mit Foto/ds/23.07.2020
 
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