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Monatlicher Mindestlohn ab Januar 2021: 635 Euro. Drucken E-Mail
  Seit die PiS-Regierung am Ruder steht, ist auf eins Verlaß: zunehmender Wohlstand.Nicht nur wurden eine Reihe versprochener Sozialleistungen eingelöst wie die erstmalige Zahlung von Kindergeld, sondern auch an der Verdienstschraube wird kräftiger gedreht als zu Zeiten der Tusk-Regierung.Und das geschieht in geradezu ritualer Abfolge: Vor jeder Wahl ist die Erhöhung des Mindestlohns angekündigt - und danach eine Dankeschönbonus draufgelegt worden. So wie jetzt nach der Präsidentschaftswahl, obwohl sich die Wirtschaft virusbedingt im Abschwung befindet und rund drei Millionen Beschäftigte (befristet) arbeitslos gemeldet sind. Dennoch wartete Ministerpräsident Morawiecki gestern mit guter Botschaft auf:


Die Wirtschaft sei gut aufgestellt und erlaube bereits früher als vorgesehen eine Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns zum 1. Januar 2021, teilte er mit.

Gegenüber dem Vorjahresmonat kommt es demnach  zu einer Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns von  2.600  auf 2.800 Zloty monatlich bzw. von 590 auf 635 Euro. Auch der gesetzliche Mindeststundensatz werde sich von derzeit 3.32 auf 4.41 Euro erhöhen, so der Minister.

Im Juni betrug der durchschnittliche Bruttomonatslohn 5.286 Zloty (1.200 Euro).

Als die PiS-Regierung 2015 das Ruder übernahm, betrug der monatliche Mindestlohn umgerechnet 400 Euro, wurde im Jahr darauf um 8.9 Prozent angehoben  und erhöhte sich bis 2019 auf  590 Euro.

Diese  Entwicklung soll sich fortsetzen, kündigte  PiS-Parteichef Jarosław Kaczynski vor der Europawahl 2019 an. Zielmarke  für Ende 2020 müßte monatlich 3000 Zloty (680 Euro) als Mindestlohn sein – und 4.000 Zloty (910 Euro) drei Jahre später.

Der monatliche Mindestlohn in Deutschland beträgt derzeit brutto 1.593 Euro.


Quellen: CBOS/IAR/destatis/ds/29.07.2020
 
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