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Brandenburg zahlte rund elf Mio. Euro an polnische Grenzpendler Drucken E-Mail

Als die polnische Regierung Mitte März einen Lockdown verfügte, stellte sich für Brandenburg über Nacht die Frage., wie die polnischen Grenzpendler reagieren würden? Saison-Ernten standen an, Pflegepersonal wurde gesucht., auf Grenzpendler wartete eine 14tägige Quarantäne mit Verdienstausfall. Die Landesregierung sah Chaos anrücken – und begann zu rechnen.

Wenn jeder Grenzpendler seine geplante Heimreise ausfallen läßt, sei ihm zusätzlich geldwerter Dank sicher. Statt seinem Arbeitgeber Kosten für die Unterkunft abzutreten, könne er sich wie ein Tourist im Hotel einmieten. Pro Übernachtung gäbe es 65 Euro auf die Hand, Belege seien nicht vorzulegen.

Von rund 14.000 polnischen Arbeitnehmern nahm jeder Zweite das Angebot an, elf Millionen Euro hat es Brandenburg gekostet, so der Wirtschaftsminister.

Es hätte mehr sein können, hätten alle gewußt, das die Anträge vom Arbeitgeber einzureichen waren.

Quelle: msgiv.brandenburg/ds/31.07.2020
 
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