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Corona belebt Onlinehandel. Stimmt nicht, sagt der Versandhandel. Drucken E-Mail
Spätestens seit März ist die Hoffnung geschwunden, das Coronavrus in voraussehbarer Zeit unter Kontrolle zu kriegen, ein kastastrophaler Ausblick für den stationären Handel  und ein Signal für die digitale Konkurrenz. Corona schlägt jedes Marketingkonzept, je schneller der statitonäre Handel digital umschalten kann, desto länger hält er sich im Geschäft. Die Geschwindigkeit geht einher mit der Verfügbarkeit des Netzausbaus. In Deutschland haben sich binnen drei Monaten (März-Mai) die Online-Käufe fast verdoppelt von 15 auf 36 Prozent des gesamten Umsatz des Handels. In Polen stieg der Anteil von 5.5 auf 12 Prozent laut einer Studie  der Santander Bank.

Damit liegt Polen laut Santander deutlich unter dem derzeitigen  EU-Durchschnitt von 16 Prozent, prognostiziert aber für 2021, das sich mit Eindämmung der Corina-Blase wieder traditionelles Kaufverhalten verstärken und auf einen Marktanteil um acht Prozent einpendeln wird.

Vorwiegend auf Bekleidung und Schuhartikel konzentriert sich der Onlinekauf in Polen, deutlich weniger auf Lebensmittel wie in Deutschland.

„Alles nur Datenmüll“, sagt Gero Furchheim, Präsident  des deutschen Vresandhandels: „Die Behauptung, der Onlinehandel werde pauschal als Gewinner aus der Corona-Pandemie hervorgehen, sei "schlicht falsch".

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Quelle: Santander Bank PL/ds/17.08.2020
 
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