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EU garantiert dritthöchsten Darlehensantrag für Polen Drucken E-Mail

EU garantiert dritthöchsten Darlehensantrag für Polen
Zur Bewältigung der wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID.19-Krise haben Frankreich und Deutschland vorgeschlagen, die EU-Kommission  solle abseits der beschlossenen Finanzpakete (rund 500 Mrd. Euro) an den Finanzmärkten Gelder aufnehmen als zusätzliche Hilfe für die am stärksten von der Pandemie betroffenen Mitgliedstaaten. Im Gespräch standen 100 Milliarden Euro für 15 der 27 Staaten, am Ende kamen knapp 90 Millirarden Euro heraus, für die die EU bürgt – und die sie mit Darlehen zu (noch nicht genannten) Konditionen an Mitglieder vergiebt. Vorrangig sollen die Darlehen helfen, Arbeitsplätze zu erhalten. Mit vier der 15 EU-Staaten wurden bereits Darlehensverträge abgeschlossen. Sie haben  die Bedürftigkeit offenbar am schnellsten und eindringlichsten vorgetragen.

Von den gesamt 87.3 Milliarden € wurde bisher Italien  27.4 Mrd. €  als Kreditsicherung verbürgt, vor Spanien mit 21.3 Mrd. €,  Polen mit 11.2 Mrd.€ und Portugal mit 5.9 Mrd.€.

Alle sechs Monate bis Ende 2020 prüft die EU-Kommission die Notwendigkeit der Darlehensbürgschaft.

Dass Polen der dritthöchste Darlehensbetrag zugestanden worden ist, überrascht insofern, als Ministerpräsident Morawiecki beständig verkündet, er hätte sein Land erfolgreicher durch die COVID19-Krise gesteuert als die meisten EU-Staaten.

Quellen: EU (SURE), PAP/The Warsaw Voice/ds/25.08.2020



 



 
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