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Haushaltsentwurf für 2021 sieht vier Prozent Wachstum vor Drucken E-Mail
  Noch ein Lockdown wie  im März/April wird es 2021 nicht geben, schließt Polens Regierung mit der Vorlage des Haushaltsentwurfs aus. Mit Schulden die Wirtschaft schmieren, wieder Schwung in den Laden bringen, und gut wird´s. Alle machen das mit gefalteten Händen, viele darunter mit dem Blick in die Kristallkugel. Polen kann sich nach Jahren boomender Wirtschaft Schulden leisten, und 18.7 Milliarden Euro sind kein Anlaß in Depression zu fallen. Es wären mal gerade vier Prozent des nationalen Bruttoinlandsprodukts (BIP), allerdings basierend  auf einen vierprozentigen Wachstumsschub im kommenden Jahr. Doch noch ist die Pandemie nicht totinjiziert.

Eine prognostizierte Inflationsrate von 1.8 Prozent ist eine der Bilanzschönheit optimistisch eingerechnete  Zahl.

Insgesamt sieht der Haushaltsentwurf  92.3 Milliraden Euro Einnahmen und 110  Mrd. Ausgaben vor.

An sozialen Leistungen wird nicht gestrichen, im Gegenteil: die Kindergeldzahlung  „500+“, das Flagschiff- Programm der PiS-Regierung, bleibt unangetastet und der Gesundheitsetat soll um 5.3 Prozent erhöht werden. Soziale Leistungen addieren sich uf 5.3 Prozent des Etats.

Und schließlich fällt noch was ab für US-Präsident Donald Trump: Der Militäretat wird  aufgestockt auf die Größe von 2.2 Prozent des Gesamtetats.

Kritik kommt natürlich von der Opposition. Was passiert, wenn ringsum von Polen  noch 2021 die Pandemie  grassiert und Lieferketten kappt ? Was bleibt dann vom prognostiezierten Wachstum, wie läßt sich der erreichete Lebensstandard für die Bevölkerung aufrechterhalten?

Quellen:PAP/IAR/ The Warsaw Voice/ds/30.08.2020
 
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