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Wehrwillige Allianz teuer gekauft Drucken E-Mail
  Amerikas Präsident Donald Trump, mit deutscher DNA infiziert, ist sauer auf die einst kriegserprobten Deutschen, die ihren Reichtum heute lieber bunkern, als es krachen zu lassen. 2017  polterte Trump  in Hamburg auf dem G-20-Gipfel und  warf Deutschland eine unpratriotische Knauserigkeit vor.  Mit nicht einmal zweiprozentigem Anteil an den NATO-Kosten würde sich Deutschland beteiligen. Das war korrekt, doch diese Beitragszahlung gilt erst ab dem Jahr 2024 als verraglich zementiert, wie übrigens auch für andere NATO-Mitgliedsländer. Polen ist da großzüger, wenngleich  der zweiprozentige Beitrag vergleichsweiser Portosumme entspricht.

2019  bestätigte  Polens Staatspräsident  Andrzej Duda, bei seinem Besuch im Weißen Haus habe Trump ihm und Polen  seine tiefe Zuneigung versichert. Andere nennen die Bagage „Fort Trump“. Für so ein Waffencamp würde Polen locker einige Millirarden EU hinblättern, stellte Duda in Aussicht, denn die Russen hätten selbst Nazi-Deutschland plattgemacht. Die Deutschen sehen das deshalb heute lockerer: „Der Russe steht vor der Tür“, ist ein beliebter Kalauer auf Varietébühnen.

Der Gefahr vor Russland fühlt sich Polen ausgesetzt. Trump läßt jetzt 1.000 der 12.000 US-Soldaten aus NATO-Deutschland  ausrücken. Damit sie so wehrkräftig  wie in deutscher Statitonierung bleiben, übernimmt Polen den Aufbau vergleichbarer Infrastruktur samt stationärer Personalkosten.

Deutsche Medien drückten die Erwartung aus, das gesamte Atombombengerümpel mitzunehmen.

Die Rechnung, die Dudas US-Intimus Trump jetzt aufgemacht hat, ist noch geheim.

Polens linksliberale Tageszeitung Gazeta Wyborcza  beruft sich auf Quellen  im Umkreis von Trump-Gehörigen, dass rund  1,2 Milliarden Euro jährlich zu zahlen sind. Nur für Fort Trump.

Win-Win-Geschäft nennt Trump so was. Da kennt er sich aus  als bekannt fünfmaliger Geschäftspleitier. Ausnahmsweise mal zahlt nur Polen  - ohne zu wissen, wie viel exakt.

Quellen: Politico/Gazeta Wyborcza/ds/02.09.2020

 
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