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Kirche beklagt Verlust traditioneller Werte Drucken E-Mail
  Mit Verbalattacken auf Verfechter einer vermeintlich umsichgreifenden LGBT-Bewegung verschaffte sich Staatspräsident Andrzej Duda seine Wiederwahl im August mit einprozentigem Vorsprung. Er sprach von einer „LGBT-Ideologie“, das Kürzel LGBT steht für schwul, bisexuell und transgender. Seitdem gehört der Ideologievorwurf zum Sprachgebrauch der Kirche und Regierung. Die Regierung nimmt dafür sanktionierende Maßnahmen der EU-Kommission billigend in Kauf und wird sich wohl auf Argumente der Polnischen Kiche berufen.

Der Kirche zufolge hat sich die traditionelle polnische Gesellschaft seit der politischen Wende vor 30 Jahren grundlegend verändert:

Eins von vier Kindern ist heute unehelich, doppelt so viele wie noch zur Jahrhundertwende.

Während bei den über Vierzigjährigen noch 40 Prozent angeben, es sei ihnen wichtig, wöchentlich zur Messe zu gehen, sind es bei den unter Vierzigjährigen nur noch 16 Prozent.

Das wie Polen streng katholische Irland habe diese Entwicklung bereits erfahren als Ergebnis der nicht mehr unter Strafe gestellten LGBT-Aktivitäten, behaupten Vertreter der Polnischen Kirche.

Tatsächlich haben Missbrauchsskandale in Irland zu dramatischen Kirchenaustritten geführt.

Quellen:ireland.anglican.org//PAP/ Agenturen/ds/28.09.2020
 
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