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Eigener Gedenkort für Leid der Polen in NS-Zeit Drucken E-Mail
  Der Bundestag hat sich am Freitag mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen, dass in Berlin ein eigener Ort zur Erinnerung an die polnischen Opfer des Nationalsozialismus entsteht. Wie erwartet stimmte einzig die rechtspopulistische Fraktion der AfD gegen den Gedenkort. Er soll mahnend in Erinnerung bewahren, dass mit dem Überfall auf Polen der Zweite Weltkrieg begann und das Land in sechsjähriger Besatzungszeit dem deutschen Nazi-Regime ausgesetzt war.


In Polen habe sich „erstmals der ganze Wahnsinn des NS-Vernichtungskrieges gezeigt“, betonte Bundesaußenminister Maas in der Debatte. Und auch CDU-Generalsekretär Ziemiak unterstrich das besondere Leid der Polen in der NS-Zeit.

Der Gedenkort soll zugleich das deutsch-polnische Verständnis, die Jugendarbeit, politische Bildung und Begegnungen fördern, eine Aufgabe, die Experten aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft beider Länder  übertragen ist.

Als Standort der Gedenkstätte ist der Askanische  Platz (Foto) in der Mitte von Berlin vorgesehen.


Quellen: Berlin.de/taz.de/Foto:wikipedia/ds/91.11.2020
 
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