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Trump ist weg, GIs in Deutschland können bleiben. Drucken E-Mail
Staatspräsident Andrzej Duda war geschmeichelt, gleich drei Mal die Ehre gehabt zu haben, "from the World greatest US-president ever“, eingeladen worden zu sein. Die deutsche Kanzlerin durfte oder wollte es nur einmal. Das zementiert Freundschaften unter Männern. Doch am Ende ist nur Schall und Rauch geblieben. Andrzej Duda hatte polnische Machtpolitik im Auge, um Russland zu zeigen, wo der Hammer wirklich hängt.

Beim Ex-US-Präsident indes wird sich noch zeigen, ob er mit Zar Putin gekungelt hat. Duda jedenfalls war begeistert, das rund 12.000 US-GIs von Deutschland nach Polen verlegt werden sollten ins bereits gennannte polnische  „Trump Fort“.  Zwei Milliarden Euro jährlich würde sich Polen das „FortTrump“ kosten lassen, kündigte Duda an.

In deutschen Medien lasen sich durchaus wohlmeinende Leserkommentare:“Hoffentlich vergessen die GIs dann nicht, ihre Atombomen mitzunehmen“.

Aus all dem wird nun nichts: Trumps Nachfolger Joe Biden will alles so lassen wie es ist, und Polens Vize-Verteidigungsminister Przydacz findet das völlig in Ordnung.

Strategische Überlegungen hätten ergeben, dass die US-Truppenstärke in Deutschland Abschreckung genug für Russland darstellt.

Quellen: PAP/RMF FM/ds/08.12.2020
 
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