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Dezember läutet wirtschaftlichen Krisenmodus ein Drucken E-Mail
Die vorliegenden Wirtschaftsdaten für Dezember erreichen den Stand vom Mai des Jahres, und das heißt nichts Gutes für das erste Halbjahr 2021. Der verkaufsstärkste Geschenkemonat des Jahres ist klamm ausgefallen, coronabedingte Lockdowns haben Branchen stillgelegt. Eine vergleichbare Wirtschaftskrise hat Polen seit Jahren nicht erlebt, und sie wird noch lange Folgen haben: selbst wenn das Bruttosozialprodukt  2021 eine Steigerung um vier Prozent  hinlegen sollte, wie von der Regierung angekündigt. Wirtschaftsexperten höhnen,  Märchenbücher längst nicht mehr zu lesen.

Polens Statistikamt  meldet, dass die Petrochemie bereits die tiefste Krisenebene im November mit einem Verkaufseinbruch von 13.5 Prozent erreicht hat. Der Kauf von Autos verringerte sich gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt um acht Prozentt, die Lebensmittelbranche  fürchtet noch höheren als den derzeit zweiprozentigen Umsatzverlust.

Coronabedingte Proviteure sind  hingen die Electronic-Branche mit einem Verkaufsplus von 12 Prozent und Online-Betriebe wie Amazon, die händeringend Personal zum Niedrigstlohntarif  suchen. Die Gewinne solcher Online-Giganten gehen ins Ausland, Steuern werden kaum bezahlt – und vom Lohn kann das  Sklavenpersonal nicht viel Handel ausgeben.

Die Online-Umsätze haben sich in Polen von November 2019  auf 2020 um 47.9 Prozent erhöht.


Quellen: GUS/CSO/PAP/ds/29.12.2020
 
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