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Fußball-Verbandschef Boniek entschied Trainerwechsel wohl allein Drucken E-Mail
  Polens Nationaltrainer Jerzy Brzeczek wurde offenbar kalt erwischt von der Nachricht seiner Entlassung, die vergangenen Montag vom Fuballverband PZPN bekannt gegeben worden war mit der Ankündigung, Hintergründe am Donnerstag mitzuteilen. Danach deutet alles darauf hin, dass sich PZPN-Chef Zbigniew Boniek allein für die Entlassung entschieden hat – und für den Portugiesen Paulo Sousa(Foto) als Nachfolger. "Ich bin überzeugt, dass der neue Coach der polnischen Nationalmannschaft dank seiner Klasse als Trainer, seiner Erfahrung und seinem internationalen Schliff unserer Mannschaft einen neuen Impuls geben wird", sagte Boniek.

Der Erklärung schickte er zwar den obligatorischen Dank hinterher, mehr aber nicht.

Den „internationalen Schliff" des Portugiesen  wollen Gegner der Entscheidung noch nicht bestätigen. In seiner bisherigen Trainerlaufbahn hat der 50-Jährige in zehn Jahren  acht Proficlubs trainiert, internationale Schwergewichte waren nicht darunter.

Der so kurzfristig abgehalfterte Brzeczek (49) konnte als  Trainer  zwar keine berauschende  Bilanz vorweisen, immerhin aber mit zwei Siegen gegen Bosnien die Teilnahme bei der EM sichern.

Brzeczek soll, so heißt es aus dem Kaderkreis, die Mannschaft nie richtig im Griff gehabt haben. Insofern überraschte seine Vertragsverlängerung Ende  2021. Vor allem aber habe er mit seinem  Team-Kapitän und Weltfußballer Robert Lewandowski nicht auf Wellenlinie gelegen.

"Diese Mannschaft wäre in dieser Konfiguration nicht nach vorne gekommen", sagte denn auch Boniek.


Quellen: PZPN/transfermarkt/goal.com/ds/Foto;Wikipedia/ds/24.01.2021
 
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