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Polens Writschaft fährt gut mit Exportschlager E-Batterien Drucken E-Mail
  Polen ist mit einem Minus von lediglich 2,8 Prozent des BIP relativ gut durch die Corana-Krise gekommen, besser als Deutschland. Die Weichenstellung  für die wirtschaftliche Robustheit ist kaum fünf Jahre her und wurde maßgeblich von der staatlichen  Investitions- und Handelsagentur (PAIH) initiiert. Südkoreanische Hersteller von E-Batterien wurden umworben, sich in Sonderwirtschaftszonen anzusiedeln. Sie waren technologisch weltführend und auf den europäischen Automobilmarkt fokussiert. Inzwischen ist Polen mit 61 Batterie-Unternehmen drittstärkster Anbieter in Europa nach Deutschland mit 76 und Italien mit 67 Unternehmen.

Doch Deutschland und Italien sind mit ihren Automobil-Konzernen vorwiegend Selbstversorger, während Polen  mit unterschiedlichsten Batterie-Herstellern europaweit im Wettbewerb steht.

Gut ausgebildete Arbeitskräfte und niedrigere Löhne sorgen zudem für Ansiedlungen europäischer Batteriehersteller -  wie gerade jetzt das schwedische Unternehmen Northvolt mit einem Investitionsaufwand von 200 Millionen Euro für ein Batteriewerk in Gdansk.

So kommen nicht nur Milliarden ausländischer Investitionen ins Land, der Baterien-Verkauf selbst hat sich zum Verkaufsschlager entwickelt.

Regierungsangaben zufolge expandiert der europäische Markt bis 2025 auf 250 Milliarden Euro. Die Zahl der Beschäftigten in Polen  ansässigen Batterie-Betrieben wird in diesem Jahr auf  rund 6.000 steigen.

Polens Gesamtexport an E-Batterien hat sich im Corona-Krisenjahr 2020 um das Fünffache erhöht im Wert von rund  500 Millionen Euro.


Quellen: PAIH/Northvolt/ LG Energy Solution/ds/19.02.2021
 
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