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Kirche in Polen verliert Vertrauen Drucken E-Mail
  Rund 90 Prozent der Bevölkerung gibt sich der katholischen Kirche zugehörig, doch nur 46 Prozent schenkt ihr Vertrauen.  Das  ist gegenüber dem Januar 2020 ein Rückgang von vier Prozent laut  einer Umfrage des Meinungsinstuts CBOS. 43 Prozent der Gläubigen halten der Kirche die Treue und bescheinigen ihr gute Arbeit zu leisten, aber auch hier haben seit dem Vorjahr drei Prozent den Glaubensacker verlassen.

Von jenen, die ungebrochen ein positves Bild von der Kirche haben, geht die überwiegende Mehrheit wenigstens einmal wöchentlich in die Kirche und gibt sich als Sympathisant der nationalkonservativen Regierungspartei PiS aus. Sie haben vorwiegend ein geringeres Ausbildungsniveau, leben bevorzugt auf dem Land und sind über 54 Jahre alt.

Zunehmendes Mißtrauen der Kirche gegenüber äußern Wähler der linkspolitischen Gruppierungen, der Oppositionspartei PO und der neuen liberalen Parteibewegung Poland 2025 des ehemaligen TV-Moderators  Szymon Holownia, der allen Umfragen zufolge auch als beliebtester Politiker des Landes gibt, deutlich vor Staatspräsident Andrzej  Duda und Ministerpräsident Mateusz  Morawiecki.

Quellen: CBOS u.a./ds/26.03.2021
 
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