Home arrow Panorama arrow Budapester Protokoll: Europa braucht eine „Renaisssance“
Budapester Protokoll: Europa braucht eine „Renaisssance“ Drucken E-Mail
  Am Gründonnerstag fand historische Politik in Budapest statt. Die Präsidenten von Ungarn, Viktor Orban,  von  Polen, Mateusz Morawiecki, sowie der  Parteichef der italienischen Lega, Matteo Salivini, der noch Präsident werden will, waren sich einig, dass es mit der EU nichts mehr wird. Polens Morawieki sprach die gemeinsame Losung aus. „Europa braucht eine Renaissance.“ Also Kleidung ablegen, Tunika umwerfen und wieder den alten Werten frönen?

Dazu Rückwärtsgang einlegen, die Rechtsstaatlichkeit endgültig plattrollen. LGBT und Abtrebungen verbieten ( so was  Unanständiges haben die Alten Griechen nicht überliefert), und dann wieder gefügsam  inquisitorische Frömmigkeit erdulden und die Pest überstehen, was heute Corona heißt.

Für die Finanzierung der künftigen Budapester EU wird wieder der Ablasshandel eingeführt, diesmal mit Budapester Veto.

Soweit die Rahmenbedingungen.Gefüllt werden dürften sie  noch mit Auslegungen  vom polnischen Justizminister Ziobro.

Renaissance war noch tieftes Mittelalter, sie mußte in Jahrhunderten überwunden werden. Der Name ist kein gutes Omen, doch präzisere Erklärungen gibt das Budapester Protokoll nicht her.

Ist auch schwierig, wenn Populisten ans Werk gehen.

Die Süddeutsche Zeitung schrieb: „Nix passiert“. Größtes gemeinsames Hindernis der Politiker waren: die Eitelkeiten.

Quelle/ SZ/Foto:wikipedia/ds/05.04.2021
 
< Zurück   Weiter >
(C) 2021 www.polentoday.de
Joomla! is Free Software released under the GNU/GPL License.