Home arrow Wirtschaft arrow Forsal: Polen sind Spitzenreiter beim Kauf von Fälschungen
Forsal: Polen sind Spitzenreiter beim Kauf von Fälschungen Drucken E-Mail

  Bis zu sieben Prozent aller in die EU importierten Waren sind Nachahmungen anderer Marken, schreibt das polnische Internetportal Forsal, an dem die deutsch-schweizerische Verlagsgruppe RingierSpringer mit 49 Prozent beteiligt ist.Danach werde die Europäische Union von Fälschungen regelrecht überschwemmt. Die Europäische Union, so Forsal.pl,, werde von Fälschungen regelrecht überschwemmt. Schätzungen zufolge belaufe sich der Marktwert gefälschter Waren  auf 121 Milliarden Euro. Und in Polen kaufe etwa jeder zehnte Verbraucher Nachahmungen, ohne sich dessen bewusst zu sein oder sich darüber Gedanken zu machen.

Besonders die wachsende Popularität des elektronischen Handels habe es schwieriger gemacht, die Originalität von Waren am Verkaufsort zu überprüfen. Aber auch  Spielzeug, Alkohol, Medikamente und Pestizide würden gefälscht, berichtet Forsal.pl.

Beliebte Verkaufsmärkte sind Internetportale.Inzwischen jedoch  hat die Rechtsprechung Anbietern von Markenwaren eindeutige Schranken gesetzt: Wer Markenartikel z.B. als „orginal“ oder „echt“ oder als „Markenname“ kennzeichnet ohne darauf hinzuweisen, dass es sich möglichwerweise  um ein „Plagiat“ handelt, begeht eine Straftat.

Oder wie es ein BGH-Urteil vom 28. März 2021 präzisiert: „Bezieht sich das Angebot ausdrücklich auf einen Markennamen, kann und darf der Kunde, soweit sich nicht aus dem Angebot eine Einschränkung ergibt, daher im allgemeinen die berechtigte Erwartung haben, dass das angebotene Produkt diesen Vorgaben entspricht und kein Plagiat ist.“


Quelle: Forsal.pl/BGH/ds/11.06.2021
 
< Zurück   Weiter >
(C) 2021 www.polentoday.de
Joomla! is Free Software released under the GNU/GPL License.