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Startschuss für deutsch-polnisches Schulbuch Drucken E-Mail

Der polnische Vize-Bildungsminister Krzysztof Stanowski und der brandenburgische Bildungsminister Holger Rupprecht haben vergangenen Samstag den offiziellen Auftakt zur Erarbeitung eines deutsch-polnischen Geschichtslehrbuchs in Berlin begrüßt und gaben sich optimistisch, dass es bereits in drei bis vier Jahren im Unterricht eingesetzt werden könne.

Die Deutsch-Polnische Schulbuchkommission, das Zentrum für Historische Forschung der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Berlin, das Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung, das Deutsche Polen-Institut Darmstadt sowie der Deutsch-Polnische Koordinator der Berliner Schulen hatten sich am16. und 17. Mai erstmals in Berlin getroffen, um den offiziellen Auftakt des Projekts  einzuläuten.

Zur Vorgeschichte: Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hatte im Januar dieses Jahres eine Initiative zur Ausarbeitung eines deutsch-polnischen Geschichtslehrbuchs nach dem Beispiel des bereits herausgegebenen deutsch-französischen Lehrwerks angeregt. Der polnische Außenminister Radosaw Sikorski sowie die polnische Ministerin für Nationale Erziehung, Katarzyna Hall, werteten diesen Vorschlag als wertvoll und unterstützenswert. Beide Regierungen ernannten Koordinatoren für diese Initiative: auf polnischer Seite Krzysztof Stanowski, Unterstaatsekretär im Ministerium für Nationale Erziehung, und auf deutscher Seite Holger Rupprecht, Minister für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg.

Mit der Aufgabe der Ausarbeitung, Vorbereitung und Realisierung des Projekts wurden  die beiden Co-Vorsitzenden der Deutsch-Polnischen Schulbuchkommission, Prof. Dr. Robert Traba, Direktor des Zentrums für Historische Forschungen an der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Berlin, sowie Prof. Dr. Michael G. Müller von der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg betraut. Es wurde zudem verabredet, dass weitere Personen, Institutionen und Organisationen mit langjähriger Erfahrung im deutsch-polnischen Dialog, u.a. die Deutsch-Polnische Schulbuchkommission und das Georg-Eckert-Institut sowie die Arbeitsgruppe des deutsch-französischen Lehrwerks am Projekt beteiligt werden sollen.

Presseamt Land Brandenburg/bildungsklick/ds/19.05.2008

 
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