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Nach jahrelangen Bemühungen auf deutscher Seite habe die Stadt Swinemünde endlich grünes Licht für den Trassenbau der Usedomer Bäderbahn (UBB) auf polnischem Gebiet gegeben, teilte das Schweriner Wirtschaftsministerium mit.

Die Stadt übergab der UBB die Pachtverträge über die benötigten Grundstücke. Dass ein deutsches Eisenbahnunternehmen auf ausländischem Territorium bauen darf, sei bisher einmalig, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Sebastian Schröder.

Bisher müssen Bahnreisende aussteigen und die Grenze zu Fuß passieren. Pro Jahr wurde der Grenzübergang Ahlbeck/Swinemünde von sechs Millionen Menschen genutzt. Der Bau der rund 1,5 Kilometer langen Strecke von der Grenze bis in das Zentrum und den Hafen Swinemündes wird mit rund 1,8 Millionen Euro gefördert. Der Bau kostet rund zwei Millionen Euro. Vor wenigen Jahren war das Streckennetz der UBB bis unmittelbar zur Grenze verlän-gert worden, 2007 soll Swindemünde angebunden sein.

Als 100-prozentige Tochter der Deutschen Bahn betreibt die UBB seit 1995 die Eisenbahnanlagen und den Eisenbahnverkehr auf der Insel Usedom. Sie verkehrt zwischen Ahlbeck und Nordvorpommern und beschäftigt rund 140 Mitarbeiter. Pro Jahr befördert die UBB über drei Millionen Fahrgäste. Mit der Verlängerung des Streckennetzes sollen die Fahrgastzahlen um eine weitere Million erhöht werden.

MVregio Landesdienst mv/uer

 
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