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Wegzug von Ärzten macht Kliniken zu schaffen Drucken E-Mail
Mehr als 5000 Ärzte sind aus Polen seit dem EU-Beitritt ausgewandert oder sind im Begriff, das Land zu verlassen. Wie die Zeitung "Gazeta Wyborcza" berichtete, führt dies zunehmend zu einem Mangel an Fachärzten in Polen.

Seit Mai 2004 hätten sich fünf Prozent der Ärzte und Pflegekräfte ihre Qualifikation für eine Arbeit im Ausland bescheinigen lassen, teilte das Gesundheitsministerium mit.
Besonders groß sei der Trend zur Abwanderung in den westpolnischen Grenzgebieten. So beantragten in Gorzow Wielkopolski 15,8 Prozent der Ärzte eine Arbeit im Ausland, im nordwestpolnischen Stettin (Szczecin) wollte fast jeder Zehnte (9,5 Prozent) in den Westen. 
Vo allem den Krankenhäusern mache der Mangel an Fachärzten zu schaffen. So denkt etwa die Klinikleitung im pommerschen Kwidzyn (Marienwerder) an die Schließung der Kinderabteilung, nachdem die Hälfte der Ärzte ausgewandert ist.

Ärztezeitung
 
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