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Wie die Polen sich sehen - und gesehen werden Drucken E-Mail

Wie sehen sich die Polen selbst und wie werden sie und ihr Land von anderen Nationen betrachtet? Nun wissen wir es. Die Tageszeitung Dziennik (Pracowici pesymiści z rolniczego kraju) kommentiert die Ergebnisse einer neusten Studie zum Selbstbild der Polen und zitiert beispielhaft eine Aussage des französischen Regisseurs  Gilles Renard, der seit 15 Jahren in Polen lebt:
„Wenn ich mit Polen spreche, fühle ich, dass meine Gesprächspartner stolz auf die Geschichte und die Kultur ihres Landes. Doch wenig später fragen sie mich, warum ich in diesem Land eigentlich lebe?“
Es ist eine kuriose Mischung, schreibt das Blatt. Die Polen sind stolz auf ihre romantische Geschichte, zugleich aber meinen sie, immer abseits des Weltgeschehens zu stehen.

Viele meinen auch, sie müssten einmal im Jahr ins Ausland fahren, um sich wie richtige Weltbürger zu fühlen. Die Stimmen über Polen hängen sehr mit den geographischen Richtungen zusammen. Westeuropäer betrachten Polen als ein unmodernes Land in dem religiöse Bauern leben. Den Osteuropäern dagegen erscheint Polen als ein moderner Statt, der von sehr eleganten, geschäftstüchtigen Leuten bewohnt wird. Negative Meinungen sind meistens mit geringem Wissen über Polen verbunden, lautet eine der Schlussfolgerungen.

Engländer und Amerikaner glauben zum Beispiel, dass in Polen das ganze Jahr hindurch Winter herrsche. Unabhängig von geographischen Richtungen wird aber eine Eigenschaft fast immer hervorgehoben – die Polen seien sehr arbeitsam.

Dziennik/Presseschau Polskie Radio/ds/28.06.2009

 
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