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Stürzen die Billigflieger ab? Drucken E-Mail

20 europäischen Billigflug-Gesellschaften ging vergangenes Jahr die Luft aus. Sie wurden entweder aufgefangen von Konkurrenten oder verschwanden im Schuldenloch. Das Konzept der Billigflieger sei eine Fiktion, Überlebenschancen haben Expertenmeinung zufolge nur die, die ihre Preise sehr schnell wenigstens verdoppeln -  trotz Krise mit für die Billigflieger erhöhtem Passagieraufkommen. Die steigenden Kosten haben das Billig-Konzept gesprengt zu Lasten schwindender Liquidität, für die Banken keinen Kredit mehr geben.

Tatsächlich hätten sich die Preise  - vom Kunden unbemerkt – in den letzten drei Jahren verdoppelt. „Aber das reicht nicht zum Überleben“ zitiert das Blatt „Metro“ Adrian Furgalski von TOR, einer auf Transportgeschäfte spezialisierten Beratungsfirma. Ohne künftige Preissteigerungen zwischen 30 bis 50 Prozent hebt kein Billigflieger ab, prophezeit Furgalski. Polnische Arbeitsmigranten können den Trend bereits bestätigen. Ryan Air-Angebote für 12 Euro London-Krakau sind regelmäßig ausgebucht. Alternativ werden Listenpreise angeboten, für die auch Lufthansa fliegt. Inklusive Sandwich und einem Pappbecher mit Kaffe drin.

Polish Market/ds/04.09.2009

 
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