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Tempo gefordert für deutsch-polnische Verkehrsprojekte Drucken E-Mail

Die deutschen Bundesländer und polnischen Wojewodschaften entlang der Grenze fordern deutlich verbesserte Verkehrswege. In einem Forderungskatalog, der auf einem Spitzentreffen im Januar den Regierungen in Berlin und Warschau vorgelegt werden soll, sind schnellere Schienenverbindungen sowie neue Brücken und Straßen enthalten, berichtet die "Märkische Oderzeitung" aus Frankfurt (Oder) in ihrer heutigen Ausgabe.

Weiterentwickelt beziehungsweise neu eingerichtet werden sollen Regionalverbindungen auf der "Ostbahn" zwischen Berlin und Gorzów (Landsberg) beziehungsweise zwischen Berlin, Frankfurt und Zielona Góra (Grünberg) sowie Zielona Góra und Cottbus.

Die Forderungen zur Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur sollen auf einem Spitzentreffen der so genannten "Oder-Partnerschaft" vorgestellt werden, das im Januar in Potsdam stattfinden soll. An dieser maßgeblich von Brandenburg initiierten Partnerschaft beteiligen sich seit 2008 auch die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Berlin sowie die Wojewodschaften Westpommern, Lebuser Land, Großpolen und Niederschlesien.

Bei den Straßenprojekten werden neue Oderquerungen nördlich von Schwedt (Uckermark), bei Küstrin-Kietz (Märkisch Oderland) und zwischen Frankfurt und Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) als vordringlich genannt. Polen hat zudem angekündigt, die Autobahn zwischen Frankfurt und Warschau bis zur Fußball-EM 2012 fertig zu stellen.

Märkische Oderzeitung/ds/17.11.2009

 
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