Home arrow Wirtschaft arrow Deutsch-polnische Grenzregion bewirbt sich um Toyota-Ansiedlung
Deutsch-polnische Grenzregion bewirbt sich um Toyota-Ansiedlung Drucken E-Mail

Die deutsch-polnische Grenzregion um Pasewalk und Stettin (Szczecin) bewirbt sich um eine Ansiedlung des japanischen Autoherstellers Toyota. Vertreter der Kreise Ostvorpommern und Uecker-Randow (Mecklenburg-Vorpommern) sowie Uckermark (Brandenburg) stellten am Freitag gemeinsam mit dem ehemaligen polnischen Wirtschaftsminister Jacek Piechota ein entsprechendes Konzept für einen Standort bei Pasewalk vor. Toyota suche einen Werksstandort in den neuen Bundesländern, erklärten sie. Sie rechneten mit etwa 2.000 Arbeitsplätzen. Bei Pasewalk lockt den Angaben zufolge ein 220 Hektar großes Gewerbegebiet, das neben einem Flugplatz und unweit der Autobahn A 20 mit einer direkter Anbindung an die Ostseehäfen sowie Stettin und Berlin liege.

Vorzüge der Euroregion Pomerania betont

Pasewalks Bürgermeister Rainer Dambach und Piechota betonten bei der Vorstellung des Konzepts die Vorzüge der so genannte Euroregion Pomerania, zu der sich mehrere Städte und Kreise sowie das polnische Westpommern zusammengeschlossen haben. Als einziger Bewerber in Deutschland verfüge die Region zum Beispiel über einen Überseehafen in Stettin. Die Japaner bevorzugten Standorte, an denen bereits japanische Firmen und Zulieferer säßen, sagte Piechota. In seiner Zeit als Wirtschaftsminister hätten sich mehrere Toyotawerke in Toyota angesiedelt. Vor einigen Tagen hatte der japanische Reifenhersteller Bridgestone bekannt gegeben, dass er in der Nähe von Stettin ein Werk mit 750 Arbeitsplätzen bauen wird.

Laut Dambach hatte Toyota in den vergangenen Wochen mehrfach verlauten lassen, dass es einen Standort für ein Endfertigungswerk in den neuen Bundesländern suche. Unter anderem gelte Schwerin als Bewerber für das Werk, sagte er.

ndr/ds/29.08.2006
 
< Zurück   Weiter >
(C) 2019 www.polentoday.de
Joomla! is Free Software released under the GNU/GPL License.