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Salzbergwerk Bochnia empfiehlt sich als Weltkulturerbe |
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Das historische Salzbergwerk im südpolnischen Bochnia bemüht sich um einen Eintrag in die Welterbeliste der UNESCO. Unterstützt wird der Antrag vom Management des Salzbergwerks in Wieliczka, das seit 1978 als Weltkulturerbe gelistet ist. Die beiden Salzbergwerke südlich von Krakau liegen nur weniger Kilometer voneinander entfernt. Entsprechend lautet die Empfehlung an die UNESCO, beide als „Königliche Salzminen von Wieliczka und Bochnia“ zu listen.
Wieliczka ist urkundlich seit 1044 verbrieft, ein gigantisches Salzberwerk, das über neun Ebenen 327 Meter in die Tiefe führt mit rund 300 Kilometer Gehwegen und 3000 Kammern, darunter in 131 Meter Tiefe eine riesige Kapelle. Über eine Million Besucher kommen jährlich, mehr als die Hälfte aus dem Ausland.
Das Buchina Salzbergwerk ist urkundlich erstmals 1248 erwähnt und war bis 1990 in Betrieb. Das Foto zeigt die Kapelle in 180 Meter Tiefe. Eine 2,5 Kilometer lange Route führt Besucher sogar bis in 290 Meter Tiefe, doch es kommen jährlich nur 150.000. Vom Doppelpack „Wieliczka-Bochnia“ erwartet die Region mehr Tourismus für beide Salzbergwerke. Die UNESCO trifft ihre Entscheidungen jährlich im Juli. Gegenwärtig stehen auf der Liste 860 Weltkulturerbe aus 148 Ländern, darunter zehn in Polen.
Länderliste aller Weltkulturerbe: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_des_UNESCO-Welterbes_%28Europa%29#P Salzbergwerk Wieliczka: http://www.polentoday.de/index.php/content/view/299/330/ Dziennik Gazeta Prawna/thenews.pl/ds/20.03.2010
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